cresc... Fadenspiele16. – 25.2.2O24

Alexander SchubertAlexander Schubert
Brad LubmanBrad Lubman
Brigitta MuntendorfBrigitta Muntendorf
Christian JaksjøChristian Jaksjø
Cocoon DanceCocoonDance
Ensemble ModernEnsemble Modern
Friederike BrendlerFriederike Brendler
George BenjaminGeorge Benjamin
Gil Monteagudo RuizGil Monteagudo Ruiz
Hendrika EntzianHendrika Entzian
Hermann Kretzschmarhermann Kretzschmar
hr-Bigbandhr-Bigband
hr-Sinfonieorchesterhr-Sinfonieorchester
IEMA Ensemble 2023/24IEMA-Ensemble 2023/24
Jeaduk KimJeaduk Kim
Jim McNeelyJim McNeely
John HollenbeckJohn Hollenbeck
Lawrence PowerLawrence Power
Luke PoeppelLuke Poeppel
Matthias RiekerMatthias Rieker
Megumi KasakawaMegumi Kasakawa
Michael HopeMichael Hope
NEKO3NEKO3
Niels KleinNiels Klein
Norbert OmmerNorbert Ommer
Po-Chien LiuPo-Chien Liu
Polina KorobkovaPolina Korobkova
Rafaele GiovanolaRafaële Giovanola
Rebecca SaundersRebecca Saunders
Ryoji IkedaRyōji Ikeda
Sofia GubaidulinaSofia Gubaidulina
Stefan AsburyStefan Asbury
Sunghyun LeeSunghyun Lee
Sylvain CambrelingSylvain Cambreling
Tania LeónTania León
Yann RobinYann Robin
Yannik MayaudYannick Mayaud
Yasuhiro ChidaYasuhiro Chida
Żaneta RydzewskaŻaneta Rydzewska
Yann Robin

Künstler*in

© Ugo Ponte
cresc... Fadenspiele

Yann Robin

Neben seinen Jazz-Studien am CNR in Marseille studierte Yann Robin (*1974) Komposition bei Georges Boeuf und trat dann der Klasse von Frédéric Durieux dem Pariser Konservatorium CNSMDP bei, wo er auch bei Michaël Levinas Analyse studierte, bevor er den Kurs in Informatik am IRCAM absolvierte. Während dieser Studienjahre sollte die Begegnung mit Jonathan Harvey ihn zutiefst beeinflussen.

Seine Musik ist kraftvoll und umfangreich, wobei Pulse und Rhythmen sich mit Augenblicken der Ekstase mischen und in großen Energieschüben freigesetzt werden. Im Gegensatz hierzu bewegt sich das Timbre zwischen Reinheit und Unreinheit. Der Sog tiefer, abgründiger Frequenzen, die er als »Welt von unten« bezeichnet, führte ihn zu ›Inferno‹ für großes Orchester und Elektronik und zur Erkundung der Infraklänge, die er hier als eine »Untergrunddramaturgie« einsetzt. Seit ›Monumenta‹, einem Stück für großes Orchester mit 95 Musiker*innen, entwickelt er das Konzept »negativer Harmonie«, das ihm erlaubt, hochverdichtete Masse und Textur mit großer Präzision über die gesamte Stückdauer einzusetzen.

2009 und 1010 war er Stipendiat an der Französischen Akademie in Rom, der Villa Médicis, wo er ein neues Festival zeitgenössischer Musik initiierte, das Controtempo Festival.

Yann Robin arbeitet eng mit vielen Solist*innen zusammen, darunter Alain Billard, Nicolas Crosse, Eric-Maria Couturier und dem Tana Quartett, ebenso wie mit Dirigent*innen wie unter anderen Susanna Mälkki, Allan Gilbert, Jonathan Nott, Ludovic Morlot, Peter Rundel und Leo Warynski.

2005 gründete er das Multilateral Ensemble, dessen künstlerischer Leiter er ist.

Seine Musik wird von Editions Jobert verlegt.

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