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Søren Nils Eichberg

Søren Nils Eichbergs Kammeroper »Glare« wurde 2014 an der Royal Opera Covent Garden uraufgeführt. Wenige Monate später wurde Hilary Hahns Deutsche-Grammophon-Album »27 Encores« mit Eichbergs »Levitation« mit dem amerikanischen Grammy-Award ausgezeichnet. Dies waren die bisherigen Höhepunkte einer Karriere, die begann, als Eichberg 2001 der erste Preis des Concours-Reine-Elisabeth in Brüssel für sein Violinkonzert verliehen wurde. Seither hat er sich als einer der markantesten Komponisten seiner Generation profilieren können.


2010 bis 2015 war er der erste Hauskomponist in der Geschichte des Dänischen Rundfunk-Sinfonie-Orchesters, eines der führenden Orchester Skandinaviens. Eichberg wurde 1973 in Stuttgart geboren und wuchs in Dänemark auf. Er studierte Dirigieren, Klavier und Komposition in Kopenhagen, Köln, Berlin und Israel. Ihn verbindet als Komponist und Dirigent eine künstlerische Zusammenarbeit mit Hilary Hahn, Baiba Skride, dem Ensemble Modern, Mahler Chamber Orchestra, Berliner Sinfonikern, Brodsky Quartet, Orchestre de la Suisse Romande und Mitgliedern der Berliner Philharmoniker sowie mit der Anne-Sophie Mutter Stiftung.


Zu seinen Preisen und Auszeichnungen zählen neben dem oben genannten das Composition Fellowship des amerikanischen Tanglewood Festivals, das Kompositionsstipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Kompositionspreis der griechischen Onassis Foundation, der dreijährige große Künstlerförderpreis des Dänischen Kulturministeriums sowie das Fellowship der Civitella Ranieri Foundation, Italien/New York. Søren Nils Eichberg war für den Deutschen Musikautorenpreis 2017 nominiert.


25. November 2017, 19.30 Uhr: Schönerland

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