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Éliane Radigue

Die gebürtige Pariserin Éliane Radigue studierte elektroakustische Musiktechnologie am Studio d’essai des RTF unter der Leitung von Pierre Schaeffer und Pierre Henry (1957-58).
Ihre Musik, die auf einem Arp-Synthesizer gespielt und auf Tonband aufgenommen wurde, fand weithin Beachtung. 1973 war sie für längere Zeit zu Gast an den Studios für elektronische Musik der Universität von Iowa und dem California Institute of the Arts. Der Arp-Synthesizer ist zu Éliane Radigues Erkennungszeichen geworden. Sie komponierte »Triptych« für das Ballet Théâtre de Nancy, »Adnos II« und »Adnos III« und begann den großen Werkzyklus, der vom Leben des tibetischen Meisters Milarepa inspiriert wurde.


1984 erhielt Radigue ein schöpferisches Stipendium der französischen Regierung, um »Songs of Milarepa« zu komponieren, und 1986 weitere staatliche Unterstützung, um den Milarepa-Zyklus mit Jetsun Mila fortzusetzen.
Ihre Musik ist in Gallerien und Museen aufgeführt worden, z.B. beim Salon des Artistes Decorateurs (Paris), in der Maeght-Stiftung (St. Paul de Vence), im Albany Museum of the Arts (New York), in der Galerie Rive Droite (Paris), der Gallery Sonnabend (New York), der Galerie Yvon Lambert (Paris) und der Galerie Shandar (Paris); ebenso beim Festival de Como (Italien), dem Festival d‘Automne und dem Festival Estival in Paris und dem Internationalen Musikfestival in Bourges. Ferner wurden ihre Werke aufgeführt in New York am Cultural Center, bei der Experimental Intermedia Foundation, bei the Kitchen, der Columbia University und vielen weiteren.


25. November 2017, 18.00 Uhr: Tectonics Mosaic I

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