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Catherine Lamb

Catherine Lamb, die 1982 in Olympia im US-Staat Washington geboren wurde, ist eine Komponistin, die die Interaktion elementaren Tonmaterials und die Variationen der Präsenz von Schattierungen und Wesen innerhalb des Raums untersucht. Sie lernt und komponiert schon seit ihrer frühen Jugend Musik. 2003 kehrte sie dem Konservatorium den Rücken, um einen Versuch zu unternehmen, die Strukturen und Intonationen der klassischen hindustanischen Musik zu verstehen. 2006 begegnete sie Mani Kaul, der eine direkte Verbindung zu Zia Mohiuddin Dagar herstellte, dessen philosophischer Zugang zum Klang ihr wichtig wurde.


Sie studierte (experimentelle) Komposition bei James Tenney und Michael Pisaro, die beide wichtige Einflüsse wurden, am California Institute of the Arts (2004-2006). Dort begann sie auch, auf dem Gebiet der reinen Stimmung zu arbeiten, was ein sehr klarer Weg wurde, die Interaktion von Tönen und stets fluktuierenden Schattierungen zu untersuchen, wobei diese Interaktionen selbst zu Strukturelementen ihrer Arbeit wurden. Seitdem hat sie zahlreiche Ensemblestücke geschrieben (manche davon am Rande mit elektronischen Anteilen) und setzt ihre Reise durch die elementaren Territorien mit verschiedenen Mitteln der Recherche, Zusammenarbeit und Praxis (sie selbst spielt Viola) fort. Sie erwarb ihren Master of Fine Arts-Abschluss 2012 an der Milton Avery School of Fine Arts am Bard College und lebt gegenwärtig in Berlin.


25. November 2017, 18.00 Uhr: Tectonics Mosaic I

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