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Martin Grubinger

Technische Perfektion, Spielfreude und musikalische Vielseitigkeit machen Martin Grubinger zum vielleicht besten Multipercussionisten der Welt. Sein Repertoire reicht dabei von solistischen Werken über kammermusikalische Programme mit seinem Percussive Planet Ensemble bis hin zu Solokonzerten. In besonderer Weise hat sich der Österreicher darum verdient gemacht, das Schlagwerk als Soloinstrument in den Mittelpunkt des klassischen Konzertbetriebs zu stellen. Eine wichtige Rolle im Zusammenspiel mit renommierten Orchestern spielen Auftragskompositionen wie Avner Dormans ›Frozen in Time‹ (2007), das ›Konzert für Schlagzeug und Orchester‹ von Friedrich Cerha (2008), das 2012 mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Peter Eötvös bei Kairos eingespielt wurde, sowie Tan Duns Schlagzeugkonzert ›Tears of Nature‹ (2012). Im Frühjahr 2014 folgte die Uraufführung des Schlagzeugkonzerts ›Speaking Drums‹ mit dem Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung des Komponisten Peter Eötvös. Diese Saison wird u.a. ein neues, Martin Grubinger gewidmetes Schlagzeugkonzert des Isländers Daníel Bjarnason mit den Göteborger Symphonikern premiert und unter Leitung des Komponisten mit dem hr-Sinfonieorchester beim cresc...-Biennale und auch mit dem Iceland Symphony Orchestra aufgeführt. Grubingers großbesetzte Percussionprojekte wie ›The Percussive Planet‹, ›Century of Percussion‹ und ›Caribbean Showdown‹ dokumentieren seine Vielseitigkeit. Der in Salzburg geborene Musiker studierte am Bruckner-Konservatorium in Linz und am Mozarteum in Salzburg, machte aber bereits als Jugendlicher bei internationalen Wettbewerben auf sich aufmerksam, u. a. beim zweiten Welt-Marimba-Wettbewerb in Okaya sowie beim EBU Wettbewerb in Norwegen. Seit dem Studienjahr 2015/16 ist Grubinger Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste und seit dem Studienjahr 2018/19 Professor für klassisches Schlagwerk/Multipercussion an der Universität Mozarteum Salzburg.


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