11 Uhr

Frankfurt LAB
Einführung
10.15 Uhr
Halle 2

Raumwelten

IEMA-Ensemble Holger Falk, Bariton Matthias Pintscher, Leitung

Iannis Xenakis »Plektó« für Flöte, Klarinette, Klavier, Schlagzeug, Violine und Violoncello (1993)
Matthias Pintscher »celestial object I« für Trompete und Ensemble (2009)
Iannis Xenakis »Kassandra« für Bariton, Psalter und Schlagzeug (1987)
Luciano Berio »Tempi concertati« für Flöte, Violine, 2 Klaviere und andere Instrumente (1959)

Konzertinformation Einzelticket: 12,– €

Lebendige Musizierlust und sprühende Experimentierfreude auf höchstem Niveau zeichnet die hochbegabten Stipendiaten der Internationalen Ensemble Modern Akademie (IEMA) aus. Ein Jahr lang arbeiten sie mit Musikern des Ensemble Modern am vielfältigen Repertoire der Moderne. Mit Luciano Berios Raumkomposition »Tempi concertati« und Matthias Pintschers vom astronomischen Ereignis der Sonnenfinsternis inspiriertem »celestial object I« verspricht das Konzert des IEMA-Ensemble geradezu »welträumliche« Klangerfahrungen. Von Iannis Xenakis kommt das Krieg und Tod beschwörende »Kassandra«-Fragment sowie sein selten aufgeführtes Sextett »Plekto« zu Gehör. Am Pult des IEMA-Ensemble steht mit Matthias Pintscher einer der international gefragtesten Komponisten und Dirigenten der jüngeren Generation.

13 Uhr

Frankfurt LAB
Einführung 
12.15 Uhr 
Halle 2

Chambers

JACK Quartet

Iannis Xenakis  »Tetora« für Streichquartett (1990) 
György Ligeti  Streichquartett Nr. 2 (1968)
Giacinto Scelsi  Quartett Nr. 4 (1964)
Iannis Xenakis  »Tetras« für Streichquartett (1983) 

Konzertinformation Einzelticket 12,- €

Sie sind so etwas wie die Shooting Stars der Neuen Musik: Die vier Musiker aus New York werden schon jetzt trotz ihrer noch jungen Karriere mit klingenden Quartettnamen wie Kronos oder Arditti in Verbindung gebracht. Das JACK Quartet widmet sich wie das Arditti Quartet fast ausschließlich dem zeitgenössischen Musikschaffen, arbeitet eng mit Komponisten wie Helmut Lachenmann, György Kurtág, Matthias Pintscher, Wolfgang Rihm oder Toshio Hosokawa zusammen, hat aber auch mit Bearbeitungen alter Musik eines Guillaume de Machaut oder Josquin des Préz Aufsehen erregt. Mit der Einspielung aller Xenakis-Streichquartette landete das JACK Quartet einen wahren Sensationserfolg. Zu cresc... kommt das Ensemble mit »klassischen« Quartetten von Ligeti, Scelsi und natürlich Xenakis im Gepäck – auf diese »Frischzellenkur« darf man gespannt sein.

16 Uhr

hr-Sendesaal
Frankfurt
Einführung
15.15 Uhr Foyer

Abschlusskonzert

Ensemble Modern Norbert Ommer, Klangregie
Johannes Kalitzke, Gesamtleitung, Pablo Rus Broseta (Leitung)

Musik und Raum – sechs Uraufführungen

Torsten Philipp Herrmann: Rainbow Tables für zwei Klaviere und großes Ensemble (2011) (UA)

Stefan Beyer: In Terms of Eigentlichkeit. Eine Rodung (2011) (UA)

Balázs Horváth: Assemblage (1) für Ensemble und "Solisten" (2011) (UA)

Stefan Keller: Spring! für Ensemble (2011) (UA)

Steingrimur Rohloff: Der erste Mensch für 18 Musiker und Elektronik (2011) (UA)

Johannes Motschmann: Attack Decay (2011) (UA)

Konzertinformation Einzelticket: 18,– €

Eine Zusammenarbeit mit dem Internationalen Kompositionsseminar der Internationalen Ensemble Modern Akademie
Musik und Raum – sechs frische, neue Ansätze zum Festivalthema aus den Federn von Komponisten aus Deutschland, Ungarn, Island und der Schweiz werden in diesem Konzert als Uraufführungen zu hören sein. Ausgewählt wurden die Künstler von der Internationalen Ensemble Modern Akademie, die mit ihrem Internationalen Kompositionsseminar Komponisten die Gelegenheit gibt, ihre Ideen bereits in der Entstehungsphase mit dem Ensemble Modern auszuprobieren, Klangeffekte, Techniken und Konstellationen zu erproben, neue Impulse zu verarbeiten und sich dabei mit Musikern, Dirigenten und Kollegen auszutauschen. Musik am Puls der Zeit.

 

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201322.–24. November 

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