| 11 Uhr Frankfurt LAB |
RaumweltenIEMA-Ensemble • Holger Falk, Bariton • Matthias Pintscher, Leitung Iannis Xenakis »Plektó« für Flöte, Klarinette, Klavier, Schlagzeug, Violine und Violoncello (1993) Konzertinformation • Einzelticket: 12,– € Lebendige Musizierlust und sprühende Experimentierfreude auf höchstem Niveau zeichnet die hochbegabten Stipendiaten der Internationalen Ensemble Modern Akademie (IEMA) aus. Ein Jahr lang arbeiten sie mit Musikern des Ensemble Modern am vielfältigen Repertoire der Moderne. Mit Luciano Berios Raumkomposition »Tempi concertati« und Matthias Pintschers vom astronomischen Ereignis der Sonnenfinsternis inspiriertem »celestial object I« verspricht das Konzert des IEMA-Ensemble geradezu »welträumliche« Klangerfahrungen. Von Iannis Xenakis kommt das Krieg und Tod beschwörende »Kassandra«-Fragment sowie sein selten aufgeführtes Sextett »Plekto« zu Gehör. Am Pult des IEMA-Ensemble steht mit Matthias Pintscher einer der international gefragtesten Komponisten und Dirigenten der jüngeren Generation. |
| 13 Uhr Frankfurt LAB |
ChambersIannis Xenakis »Tetora« für Streichquartett (1990) Konzertinformation • Einzelticket 12,- € Sie sind so etwas wie die Shooting Stars der Neuen Musik: Die vier Musiker aus New York werden schon jetzt trotz ihrer noch jungen Karriere mit klingenden Quartettnamen wie Kronos oder Arditti in Verbindung gebracht. Das JACK Quartet widmet sich wie das Arditti Quartet fast ausschließlich dem zeitgenössischen Musikschaffen, arbeitet eng mit Komponisten wie Helmut Lachenmann, György Kurtág, Matthias Pintscher, Wolfgang Rihm oder Toshio Hosokawa zusammen, hat aber auch mit Bearbeitungen alter Musik eines Guillaume de Machaut oder Josquin des Préz Aufsehen erregt. Mit der Einspielung aller Xenakis-Streichquartette landete das JACK Quartet einen wahren Sensationserfolg. Zu cresc... kommt das Ensemble mit »klassischen« Quartetten von Ligeti, Scelsi und natürlich Xenakis im Gepäck – auf diese »Frischzellenkur« darf man gespannt sein. |
| 16 Uhr hr-Sendesaal |
AbschlusskonzertEnsemble Modern • Norbert Ommer, Klangregie Musik und Raum – sechs Uraufführungen Torsten Philipp Herrmann: Rainbow Tables für zwei Klaviere und großes Ensemble (2011) (UA) Stefan Beyer: In Terms of Eigentlichkeit. Eine Rodung (2011) (UA) Balázs Horváth: Assemblage (1) für Ensemble und "Solisten" (2011) (UA) Stefan Keller: Spring! für Ensemble (2011) (UA) Steingrimur Rohloff: Der erste Mensch für 18 Musiker und Elektronik (2011) (UA) Johannes Motschmann: Attack Decay (2011) (UA) Konzertinformation • Einzelticket: 18,– € Eine Zusammenarbeit mit dem Internationalen Kompositionsseminar der Internationalen Ensemble Modern Akademie |
© cresc biennale