
Der Animations-, Video- und Medienkünstler Lillevan gründete 1997
die audiovisuelle, bis 2008 bestehende Gruppe Rechenzentrum. Parallel zu seiner Arbeit mit Rechenzentrum ist er mit vielen Künstlern aus einer großen Zahl von Genres – von der Oper bis zur Installation, vom minimalistischen elektronischen Experimentalismus bis zu Tanz und klassischer Musik – aufgetreten. Nach seinem Studium der Politik, des Films und der Filmtheorie, nach einer Zeit als Drehbuchautor und Aktivitäten in der Film- und Animationsszene in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren sowie als Betreiber von Berliner Clubs kehrte er Mitte der 1990er Jahre zum Film zurück. Dabei sieht er seine Arbeit als vielschichtigen Prozess, dessen zentrales Prinzip die Improvisation ist.
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